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Der jagdliche Einsatz…

Wir führen unsere Grauen im Vollgebrauch auf Nieder- und Hochwild.  Unsere Passion gilt jedoch der Schwarzwildjagd auf Bewegungsjagden… und dies mit wachsender Begeisterung!

Wir sind ein loser Verbund befreundeter Hundeführer, welche über´s Jahr viel zusammen mit den Hunden arbeiten und dann mit Beginn der Saison im Herbst gemeinsam durch Wald und Feld streifen. Unsere Truppe besteht, wie soll´s auch anders sein, überwiegend aus Weimaranern und da natürlich zum größten Teil aus Feuerbachlern! Dazu kommen ein paar Terrier und zwei Deutsch Drahthaar. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Vorstehhunde für die Jagd auf Schwarzwild nicht geeignet sind, tun wir dies mit wachsender Begeisterung unser- und der hundeseits !

Grundvoraussetzung für den Einsatz eines unserer Hunde ist der gut durchgearbeitete, brauchbare Jagdhund, welcher am gesunden Wild, egal welcher Größe, abgerufen werden kann oder selbständig, nach Anhetzen und auf die Läufe bringen, abdreht und den Anschluss an seinen Führer sucht. Krankes Wild muss er zuverlässig binden, laut jagend und dornenfest sein! Sauen bedrängt er scharf aber nicht kopflos, lässt nach Angriffen der Schweine nicht von ihnen ab und bringen sie in Bewegung. An Raubwild ist er kompromisslos. All unsere Hunde sammelten ihre ersten Erfahrungen an Schwarzwild im Gatter, sind mindestens „ brauchbar“, die Meisten von ihnen sind VGP geprüft und Einige können sogar eine erschwerte Schweissprüfung nachweisen!

Unsere Hunde können pro Saison auf Einsätze von bis zu 35 Drückjagden zurückblicken. Dies bescheinigt ihnen ´ne Menge Erfahrung und Routine! Wir jagen mit ihnen in den aufgelassenen Weinbergen in Revieren an der Mosel, in wildreichen Gebieten im Westerwald und Kottenforst, Thüringen, Hessen, auf der schwäbischen Alb und in der Eifel. Selbst im Saupark Springe haben sie sich an äußerst wehrhaftem Schwarzwild efolgreich geschlagen!

Aber auch auf Niederwildjagden beweisen unsere Grauen immer wieder, dass sie Vollgebrauchshunde sind, schalten sofort um, jagen unter der Flinte, stehen sauber durch, suchen erfolgreich verloren und bringen sauber.

Für uns als Züchter ist es natürlich immer sehr aufschlussreich, mehrere Hunde aus jetzt schon zwei Würfen an den Sauen  im echten jagdlichen Einsatz arbeiten zu sehen.  Das Verhalten an kranken Nieder- und  Hochwild, die Raubwildschärfe und auch die Zusammenarbeit mit dem Führer lässt sich im praktischen Jagdbetrieb viel besser beurteilen als auf allen Prüfungen.


 

"Hell schlug die Kugel, der Schuß ist verhallt,
weg brach der Hirsch, jetzt Schweigen im Wald,
doch der Anblick am Anschuß stimmt bitter,
Wildbretschweiß und Knochensplitter!

 Da hilft kein Fluchen und auch keine Reu,
da hilft nur einer, der tapfer und treu,
erkennt, was dem Auge verborgen,
ein Retter aus Nöten und Sorgen!

 Wie lang auch die Fährte, wie weit auch die Flucht,
mit tiefer Nase … vorangesucht,
bedachtsam prüfend das kleinste Zeichen
und nicht von der wunden Fährte zu weichen.

 Das ist des erfahrenen Gebrauchshundes Art,
in der Verstand sich mit Leidenschaft paart.
Sie lässt auch die Hand des Jägers verspüren,
die Kunst beherrschend, den Schweissriemen zu führen.

Und ist dann der Hund am Wundbett geschnallt,
sein jauchzender Laut durch die Wälder hallt,
so oft er an das Ohr schon drang, wie feierlicher Glockenklang,
wird Standlaut immer neu empfunden,
wie Musik aus unvergessenen Stunden,
die ausklingt, wenn die Büchse spricht
und dann bei des Hirsches brechendem Licht,
beginnt für den Edlen die Totenwacht
und dabei wird dann überdacht,
was man erlebt in jüngster Stund
auf roter Fährte mit gutem Hund!

Nach altem Brauch zur würdigen Zier,
 ein grüner Bruch…Gesell auch dir!"

 

Konrad Andreas; 1940

 

(c)2016 Andrea Deppner & Dr. Gregor Bahrenberg
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